JUGEND ENTSCHEIDET AKADEMIE
POLITIK, Die sich was traut.

Die Akademie

In der Jugend entscheidet-Akademie treffen sich Vertreterinnen und Vertreter innovativer Kommunen aus ganz Deutschland, die junge Menschen an Entscheidungen beteiligen wollen. In zwölf Monaten lernen Sie, Jugendliche in die Kommunalpolitik einzubeziehen – eine Zielgruppe, die für die Zukunft entscheidend ist: um innovative Ideen zu entwickeln, um Fachkräfte in der Region zu sichern, dem demografischen Wandel zu begegnen und nicht zuletzt, um Nachwuchs für politische Ämter zu finden.

Auf einen Blick

Bausteine der Akademie

Bundesforum

Das Bundesforum ist der Auftakt der Jugend entscheidet-Akademie. Unter der Überschrift „Stadt der Zukunft – Wie wollen wir gemeinsam vor Ort leben?“ kommen Kommunalpolitiker und  Verwaltungsmitarbeiter in Berlin mit spannenden Gästen und Experten zusammen. In Fachgesprächen und Workshops bietet die Akademie individuelle Anstöße und Netzwerke für die Gestaltung Ihrer Kommune.

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Digitale Workshops

Nach dem Bundesforum werden die Teilnehmer ein Jahr digital begleitet. Die interaktiven Workshops und Austauschformate machen fit für die Umsetzung eigener Projekte. Entscheidungen abgeben, Kommunikation mit Jugendlichen, Formate oder Fördermittel – hier lernen Sie, was es konkret braucht, um Ihr Vorhaben erfolgreich umzusetzen.

Regionale Treffen

Mit der Teilnahme an der Jugend entscheidet-Akademie werden Sie gleichzeitig Teil eines Netzwerks von innovativen Kommunen, die Jugendbeteiligung in unterschiedlichen Formen und Formaten vor Ort umsetzten.

In regionalen Treffen erhalten Sie die Möglichkeit, erfahrene Kommunen zu besuchen und sich mit Akteuren vor Ort auszutauschen. So gelingt es, gemeinsam neue Wege zu gehen.

Bewerben können sich Kommunen aus ganz Deutschland mit mehr als 5.000 und weniger als 100.000 Einwohnern. Sie bringen die Bereitschaft mit, über ein Jahr lang an der gesamten Akademie teilzunehmen und während dieses Prozesses ein kommunalpolitisches Projekt mit Jugendlichen gemeinsam auszuarbeiten und umzusetzen.

Teilnahmevoraussetzung an der Akademie sind:

  • die Teilnahme der Bürgermeisterin oder des Bürgermeisters Ihrer Kommune am Bundesforum der Akademie vom 27.- 29. September in Berlin
  • die Teilnahme von ein bis zwei Verwaltungsmitarbeitenden am Bundesforum der Akademie
  • die Teilnahme mindestes einer Person aus Ihrer Kommune an den digitalen Veranstaltungen der Akademie sowie dem regionalen Best-Practice-Treffen 
  • Erste Erfahrungen mit Jugendbeteiligung
  • Kein regelmäßiges Format oder Gremium der Jugendbeteiligung (Jugendrat, Jugendparlament, Jugendbeirat, Jugendforum etc.) oder ein regelmäßiges Format, das aber nachvollziehbar nicht gut funktioniert
  • Sie wollen ein Format strukturierter Jugendbeteiligung durchführen, in Form eines Projekts oder dem Schaffen von Strukturen, bei dem jungen Menschen eine konkrete Entscheidung treffen können
  • Die politische Spitze (Ober-/Bürgermeister) steht hinter der Bewerbung

Für die Teilnahme am Bundesforum und den online Seminaren entstehen Ihnen keine Kosten. Die Reisekosten werden Ihnen gegen Vorlage der Tickets anteilig erstattet.

Sie bringen eine Idee oder bereits ein konkretes Projekt mit, das Sie mit Jugendlichen gemeinsam bearbeiten möchten. Dies kann beispielsweise die Gestaltung eines Sportplatzes oder die Entwicklung eines Mobilitätskonzeptes sein, in die Sie Jugendliche einbeziehen wollen. 

Um dies erfolgreich zu tun, sollten Sie Zeit und Motivation mitbringen, über ein Jahr an regelmäßigen online-Workshops sowie am Bundesforum vom 27.- 29. September in Berlin teilzunehmen. Zum Abschluss der Akademie bieten wir außerdem ein regionales Best-Practice-Treffen an.

Und natürlich wünschen wir uns, dass Sie Lust darauf haben, sich mit dem Thema Jugendbeteiligung auseinanderzusetzen und Jugendliche aus Ihrem Ort ganz konkret zu beteiligen.

Es ist vorteilhaft, wenn Sie bereits ein konkretes Projekt mitbringen, das Sie mit Jugendlichen gemeinsam gestalten wollen. Es ist jedoch auch möglich, mit den Jugendlichen vor Ort zusammenzukommen und gemeinsam Ideen zu entwickeln, von denen eine umgesetzt wird. 

Wir wünschen uns erste Erfahrungen in der Beteiligung von Jugendlichen und den Wunsch diese weiter ausbauen oder reaktivieren wollen. Da wir jedoch keine Parallelstrukturen etablieren wollen, sollten Sie offen für neues Wissen und Formate sein.

Unser Programm richtet sich an Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Personen aus der Verwaltung oder Jugendarbeit, die junge Menschen an realen Entscheidungen beteiligen wollen.

Pro Kommune sollten zwei Personen am Bundesforum in Berlin teilnehmen, jeweils der Bürgermeister/die Bürgermeisterin sowie eine weitere Person.

Die Jugend entscheidet-Akademie besteht aus drei Elementen: dem Bundesforum vom 27. – 29. September 2023 in Berlin, digitalen Workshops im Zeitraum von November 2023 bis Mai 2024 sowie regionalen Treffen. Jede Kommune nimmt an einem der regionalen Treffen teil.

Die Akademie endet im Juni 2024.  Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Bestätigung in Form einer Auszeichnung sowie die Möglichkeit, dauerhaft Teil unseres Netzwerkes zu werden, an Veranstaltungen teilzunehmen und sich mit Vertretern anderer Kommunen auszutauschen.

  • Kommune mit 5.000- 100.000 Einwohnern 

  • Die politische Spitze (Ober-/Bürgermeister) steht hinter der Bewerbung

  • Der Ober-/Bürgermeister nimmt am Bundesforum (27.9.-29.9.) in Berlin gemeinsam mit einer weiteren für die Umsetzung verantwortlichen Person teil

Die Akademie richtet sich an Kommunen, die bereits eine konkrete Idee für ein Projekt haben, das sie gemeinsam mit Jugendlichen umsetzen wollen. Hierbei werden sie über ein Jahr lang mit Workshops vor Ort auf dem Bundesforum und digital begleitet. Da mit 35 teilnehmenden Kommunen die Gruppe deutlich größer ist, nimmt auch die Vernetzung und das gegenseitige Lernen eine größere Rolle ein, das in den Best-Pratice-Treffen abgebildet wird.

Im bisherigen Prgramm geht es in erster Linie darum, einen Grundstein für gelingenden Jugendbeteiligung zu legen. Die teilnehmenden Kommunen erhalten die individuelle Beratung einer Prozessbegleitung sowie Unterstüzung bei der Durchführung einer Themenwerksatt mit Jugendlichen vor Ort. Vorgabe ist es, dass eine Idee der Jugendlichen vom durch den Stadt- oder Gemeinderat beschlossen und umgesetzt wird.