Aktuelles |  15.09.2026

Das Intensivprogramm 2026/2027 startet!

Politische Selbstwirksamkeit stärkt nicht nur das demokratische Bewusstsein, sondern auch das Selbstbewusstsein. Besonders junge Menschen sollten früh genug erfahren, dass ihre Stimme politisch zählt. Das Intensivprogramm von Jugend entscheidet ermöglicht, dass junge Menschen ein lokalpolitisches Thema ausarbeiten, umsetzen und damit politische Selbstwirksamkeit erfahren. In einem Zeitraum von 18 bis 24 Monaten durchlaufen die teilnehmenden Kommunen einen konkreten und erprobten Beteiligungsprozess. In über 100 Kommunen entstanden dadurch in den letzten fünf Jahren schon spannende Projekte, wie Skateparks, Lerncafes oder Blühwiesen. 

Über 60 Kommunen haben sich auf die 15 Plätze beworben. Kim Klebolte, Projektleiterin von Jugend entscheidet sagt dazu:

"Die Auswahl fiel uns nicht leicht, hat uns aber gezeigt: Die Motivation für Kinder- und Jugendbeteiligung auf kommunaler Ebene ist sehr groß." 

Ob Georgenthal mitten im Thüringer Wald, Glienicke/Nordbahn neben der Metropole Berlin oder Waldshut-Tiengen direkt an der Grenze zur Schweiz: Die final ausgewählten 15 Kommunen bieten einen Einblick in die regionale Vielfalt Deutschlands.  

Vom 12. bis 14. November treffen sich die Kommunen bei einem gemeinsamen Auftakttreffen in Frankfurt am Main. Impulse, Wissenswertes und Austauschmöglichkeiten zu Kinder- und Jugendbeteiligung stimmen auf den bevorstehenden Prozess ein.  

Im Intensivprogramm entwickeln die Kommunen gemeinsam mit den Jugendlichen Ideen. Politik und Verwaltung erarbeiten mit den Jugendlichen die finalen Ideen zu einem Antrag aus, über welche in einer Ratssitzung abgestimmt wird. Im Anschluss erfolgt die Umsetzung. Abschließend geht es darum, ein Konzept zu erarbeiten, das eine Verankerung von Kinder- und Jugendbeteiligung garantiert – langfristig und so, wie es zu der jeweiligen Kommune passt.  Während des gesamten Intensivprogramms steht jeder Kommune eine Prozessbegleitung zur Verfügung. Außerdem erhalten sie einen Sachkostenzuschuss von 5.000 Euro. 

Am Intensivprogramm 2026/2027 nehmen teil: 

  • Eitorf, Nordrhein-Westfalen

  • Frankenberg (Eder), Hessen 

  • Fuldabrück, Hessen 

  • Glienicke/Nordbahn, Brandenburg 

  • Hamm (Sieg), Rheinland-Pfalz 

  • Höchstadt an der Aisch, Bayern 

  • Landgemeinde Buttstädt, Thüringen 

  • Landgemeinde Georgenthal, Thüringen 

  • Lossatal, Sachsen 

  • Markt Postbauer-Heng, Bayern 

  • Stadt Eutin, Schleswig-Holstein 

  • Stadt Landsberg, Sachsen-Anhalt 

  • Stadt Mechernich, Nordrhein-Westfalen 

  • Stadt Seelze, Niedersachsen 

  • Waldshut-Tiengen, Baden-Württemberg