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Ingelheim, Rheinland-Pfalz

Welche Themen bewegen Sie gerade in der Kommunalpolitik?

Uns beschäftigen gerade eine Vielzahl von Projekten, zum Beispiel ein Bauprojekt zum Mehrgenerationen-Wohnen im Stadtteil Frei-Weinheim, der Kita-Ausbau und der geplante Sportpark. Zu der Planung eines Sportparkes gab es bereits eine Umfrage bei den Bürgern. Wir erstellen außerdem gerade einen Leitfaden für nachhaltiges und wirtschaftliches Bauen. 

 Im Bereich Verkehr gibt es ebenfalls einige Vorhaben. Die Zielsetzung des Rahmenplan Grün ist die Schaffung von mit Bäumen durchgrünten, fußgänger- und fahrradfreundlichen Achsen, die die Innenstadt mit dem umgebenden Naturraum verbinden. Wir wollen außerdem die Bahnhofstraße in eine Fußgängerzone umwandeln.  

Mit unseren Jugendlichen haben wir gemeinsam die Neugestaltung des Außengeländes des Jugend- und Kulturzentrums Yellow geplant. Wenn das Außengelände fertig gestellt ist, soll dieses gebührend eingeweiht werden. Wie diese Einweihung stattfinden soll, werden wir gemeinsam mit unseren Jugendlichen planen und umsetzen. Außerdem beschäftigt uns die Digitalisierung. Medienkonzepte für Schulen und öffentliche Einrichtungen stehen hier auf der To-do Liste. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Klimaneutralität.

Steckbrief

Kommune Ingelheim
Bürgermeisterin für Jugend Eveline Breyer
Parteizugehörigkeit der Bürgermeisterin CDU
Bundesland Rheinland-Pfalz
Einwohnerzahl 35.945
Einwohnerinnen und Einwohner zwischen 12 und 15 1.808
© Stadt Ingelheim
Eveline Breyer, Bürgermeisterin für Jugend in Ingelheim

»Jugendliche sollen sich auf verschiedenste Art und Weise beteiligen, um die eigene Stadt mitzugestalten und Selbstwirksamkeit zu erfahren.«

Warum wollen Sie an Jugend entscheidet teilnehmen?

Wir beteiligen unsere Jugendlichen bereits bei einigen Projekten, wie zum Beispiel der Errichtung eines Bike- und Skateparks. Denn es macht keinen Sinn, dass Planerinnen und Planer für andere Menschen etwas planen, ohne diese zu fragen. Es gibt bereits einige Plattformen für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Ingelheim, diese sollen mehr Raum bekommen.  Es gibt zum Beispiel im Stadtteil Wackernheim einen Jungen Rat Wackernheim. Hier engagieren sich junge Wackernheimer im Alter von zwölf bis 21 Jahren für ihren Stadtteil. Eine weitere Möglichkeit bietet die Jugendabteilung der Stadt Ingelheim mit der „Jugendwerkstatt“, bei welcher Jugendliche sich beteiligen können, um das Jugendprogramm für das kommende und laufende Jahr mit zu planen. 

Aber wir wünschen uns mehr. Wir wünschen uns einen stetigen Austausch, damit die Themen, die Wünsche und Bedürfnisse dieser Altersgruppe aktiver, schneller und direkter in den politischen Prozess einfließen. Der Stadtrat hatte bereits die Idee, ein Jugendparlament zu gründen. Wir wollen in diesen Prozess aber auf jeden Fall von Anfang an die Jugendlichen mit einbinden und hoffen, dass uns das mit Unterstützung von Jugend entscheidet gelingt.

Was soll sich durch Ihre Teilnahme an Jugend entscheidet in Ihrer Kommune verändern?

Jugendliche sollen sich auf verschiedenste Art und Weise beteiligen, um die eigene Stadt mitzugestalten und Selbstwirksamkeit zu erfahren. Ob wir am Ende ein Jugendparlament gründen oder ein ganz anderes Gremium, wollen wir nicht vorwegnehmen. Sondern uns für die Form der Beteiligung entscheiden, die die Jugendlichen selbst als sinnvoll erachten.