niesky, sachsen

Welche Themen bewegen Sie gerade in der Kommunalpolitik?

Niesky erlebt den Strukturwandel in verschiedenen Facetten, für eine zukunftsfähige Stadt ist insbesondere die Schaffung von attraktiven und zukunftsfähigen Arbeitsplätzen von Bedeutung. Doch auch eine nachhaltige Stadtentwicklung, die sich durch Radverkehrs- und Fußgängerfreundlichkeit auszeichnet, ist stetiges Thema in den verschiedenen kommunalen Gremien. Als eher kleine Stadt mit verschiedenen Ortsteilen spielen zudem ein nutzerfreundlicher und multimodaler ÖPNV sowie die Schaffung von Gestaltungs- und Freizeiträumen für Kinder und Jugendliche eine wesentliche Rolle.

Steckbrief

Kommune Niesky
Bürgermeisterin Kathrin Uhlemann
Parteizugehörigkeit der Bürgermeisterin parteilos
Bundesland Sachsen 
Einwohnerzahl 9.089
Einwohnerinnen und Einwohner zwischen 12 und 17 553
Kathrin Uhlemann, Bürgermeisterin von Niesky 

»Jugendbeteiligung ist das Erfolgskriterium für zukunftsfähige Kommunalpolitik. Wir wünschen uns Gestaltung und Verantwortung für und mit der Jugend.«

Warum nehmen Sie an Jugend entscheidet teil?

Für eine zukunftsfähige Entwicklung unserer Stadt möchten wir verstärkt auf das Potential der Jugendlichen abstellen. Dies wurde bisher nur unzureichend erkannt, gefördert und auch nicht strukturell aufgefangen. In einer starken Kommunalpolitik unter Einbeziehung der Jugendlichen sehen wir eine entscheidende Grundlage für eine Rückkehr der Jugendlichen in die Region/Stadt Niesky nach einer Ausbildung oder einem Studium andernorts.

Was soll sich durch Ihre Teilnahme an Jugend entscheidet in Ihrer Kommune verändern?

Durch die Einbindung der Jugendlichen in Entscheidungsprozesse und Integration der Belange der Jugendlichen werden ihr Interesse und Vertrauen in die Kommunalpolitik gestärkt. Wir hoffen, dass Jugendliche sich für kommunalpolitische Entscheidungen interessieren und zukünftig aktiv an Entscheidungsformaten wie Stadtratssitzungen etc. teilnehmen.

Zudem erkennen Stadträte, Bürgerinnen und Bürger den Mehrwert der Integration Jugendlicher in Entscheidungsprozesse an, mit dem Ziel: mindestens ein Jugendlicher stellt sich zur nächsten Stadtratswahl im Jahr 2024 als Kandidat zur Wahl.